Lokalreport

Der Gastrorundgang

Essen + Trinken

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Adieu Tristesse!

 

Seit ein paar Wochen hat Gütersloh nun endlich eine neue Flaniermeile – der Neubau des Gebäudekomplexes an der Eickhoffstraße wurde im Herbst eröffnet. Mit direktem Zugang zum Kolbeplatz verspricht die Straße zu einem weiteren Hotspot der Gütersloher Innenstadt zu werden. Neben neuen Geschäften bereichern hier auch zwei weitere Gastronomiekonzepte das Stadtleben. Doch auch die angrenzende Gastronomie des Quartiers zwischen Köker- und Strengerstraße sowie Berliner- und Kaiserstraße hat jetzt so einiges im Köcher. Rund um den Platz wollen die Betreiber in den Wintermonaten mit Livemusik und weiteren Veranstaltungen für jede Menge Abwechslung sorgen. Auch der Rest der Stadt verfällt nicht in den Winterschlaf. So locken die Gastronomen der Friedrichstraße vom Dreiecksplatz bis zum Theodor-Heuss-Platz die Gäste mit selbstgemachten Kuchen am Nachmittag und so mancher frisch zubereiteten Leckerei samt ausgesuchten Weinen, Bier und irischem Guinness am Abend. Doch während die Einen bereits zu einer Institution geworden sind, müssen sich die Neuen erst einmal beweisen. GÜTERSLOH GEHT AUS stellt einige der Neuheiten bei seinem traditionellen winterlichen Rundgang vor.



Bonjour Paris! möchte man ausrufen, wenn man das Bistro Pastis betritt. Bis ins kleinste Detail versprüht die Einrichtung des 140 Quadratmeter großen Ecklokals im neuen Gebäudekomplex an der Eickhoffstraße den Charme der französischen Metropole. Elegante Sofas bilden einen schönen Kontrast zu den typischen Bistrotischen mit unterschiedlicher Bestuhlung, einem ausladenden Kronleuchter, dem offenen Küchenbereich und der modernen Architektur des Hauses. Mit dem Gütersloher Gastronomen Ralf Schubert als Partner haben sich Vjollca und Blerim Sadiku hier den Traum von einem typischen Café de Paris verwirklicht. Doch was wäre es ohne die typisch französischen Gerichte – vom Croissant mit Café au lait, den leckeren Tartes bis hin zu Steak frites kann sich das frankophile Angebot durchaus sehen lassen. Und wenn man dann noch bei einem eisgekühlten Pastis an einem der liebevoll ausgewählten Bistrotische der Außengastronomie den Tag Revue passieren lässt, wähnt man sich schon mittendrin, in dem vielbesungenen Pariser Flair. Nicht weit entfernt – und trotzdem auf einem anderen Stern – wähnt man sich hingegen bei Paul Wurst Deluxe. Hier hat Ralf Schubert selbst sein neuestes Baby eröffnet. Lange schon schwebte dem erfolgreichen Betreiber von Alex, Bankery und Museumscafé eine würdige Nachfolge des legendären Hallmann-Imbiss vor. Die Gütersloher Kult-Würstchenbude musste seinerzeit dem heutigen Neubau weichen. Jetzt schritt Schubert gemeinsam mit Sohn Manuel zur Tat und wartet mit einem ausgeklügelten Imbiss-Konzept auf. Drei mal drei umschreibt er sein Produktsegment und meint drei verschiedene Sorten Grillwurst, drei verschiedene Soßen und drei unterschiedliche Hot-Dog-Varianten. Verspeist wird der frisch und individuell zubereitete Imbiss an langen Holztischen im stylischen Ambiente oder auf den bunt gemixten Stühlen des Außenbereichs. Ein gelungener Einstand für die neue Meile der Eickhoffstraße. Fehlt nur noch eine kleine Außenverkostung mit Wein und Antipasti des gerade hinzugezogenen italienischen Feinkostgeschäfts Rossini und der Wunschtraum so mancher Spanienurlauber – eine feine Tapas-Bar im neuen Hotspot der Innenstadt.

 

 

Einmal quer durch die Stadt führt der Weg zu einer ganz anders gearteten Gastronomie. Direkt am Dalke-Ufer mit seinem weitläufigen Biergarten, wartet die Weberei nun auch mit dem neu gestalteten Bistro samt angegliedertem Wintergarten auf. In dem komplett renovierten, urbanen Styling überzeugt die Küche mit frisch zubereiteten Speisen. Frei nach dem Motto „Convenience war gestern“ beeindruckt die reichhaltige Speisekarte mit allerlei kleineren Snacks, saftigen Burgern, deftigen Pizzen, leckeren Pastas und deftigen Schnitzeln. Eine Karte für die Kids macht das Angebot auch für Familien zur Anlaufstelle. Wer so richtig amerikanisch zubereitete Spare Ribs genießen will, machte sich bisher auf nach Wiedenbrück ins Roadhouse. Doch nach 25 Jahren an der Bielefelder Straße zog das legendäre Restaurant samt Musikkneipe im Sommer nach Rheda. Neuer Standort ist jetzt das ehemalige „Werlkönig“. Wer Gastronom und Küchenmeister Michael Siefert alias Gandhi kennt, wird es schon ahnen: auch der neue Standort ist eine erstklassige Adresse für einen guten Abend mit Freunden und Familie. Mit gewohnt guter Musik und frisch zubereitetem amerikanischem Essen bietet das Lokal optimale Voraussetzungen für einen gelungenen Abend. Neben den legendären Riesenportionen an Spare Ribs locken auch Sandwishes, Mega-Burger und die berühmt berüchtigten „California Angel Wings“ die Gäste von weit her in das In-Lokal. Doch auch wer nur sein Feierabend-Bierchen genießen will oder eins der legendären Life-Konzerte erleben möchte, ist in dem „neuen-alten“ Lokal mit typisch nordamerikanischem Kolorit bestens aufgehoben. Wünschen wir Gandhi samt Team auch hier mindestens 25 Jahre frohes Schaffen!





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